SCHÜLERWORKSHOPS GRIECHENLAND

EDUCATION – the key for your future!                 2016-2019                                                           

Deutschland – Griechenland – Ungarn – Niederlande – Spanien – Türkei

2016-1-DE03-KA219-022827

 

 

  1. Treffen: 62. Gymnasium von Athen, 2. – 8. April 2017

Inhaltspunkt: „Erhöhung der Lesekompetenz –

Erarbeitung von verschiedenen motivierenden Techniken zur Aneignung oder

Verbesserung der Fertigkeit Lesen

  • Workshop1: „Alpha, beta, gamma…“–Ein Alphabetisierungsversuch am Beispiel der ältesten gesprochenen europäischen Sprache, der griechischen Sprache.

Ziel dieses Workshops war den Teilnehmern mit der Relevanz der Alphabetisierung, Fähigkeit der Entkodierungdes Geschriebenen – als Grundlage jeglichen Lesen-Könnens und Verstehens – vertraut zu machen.

Während des Workshops hatten die Teilnehmer die Gelegenheit sich auf eine spielerische, lustige Art mit einemneuen, unbekannten Alphabet auseinanderzusetzen. Gleichzeitig hatten sie die Gelegenheit  und Folgendes festzustellen:

  1. Die essentielle Bedeutung des Lesens schon allein um den Alltag zu bewältigen (den eigenen Namen erkennen, ein Straßenschild oder eine Produktbeschreibung lesen, usw.).
  2. Ein (neues) Alphabetistoft gar nicht so schwer, wie man vielleicht ursprünglich annimmt. Das Entziffern von griechischen Wörtern, die es als Leihwörter auch in der eigenen Sprache vorkommen gab den Teilnehmern ein unmittelbares Erfolgsgefühl und erhöhte die Motivation weiterzumachen und ein eigenes griechisches Alphabet- bzw. Wörterheft zu erstellen.
  3. Der Workshop ist sehr erfolgreich verlaufen. Alle Teilnehmer arbeiteten sehr motiviert mit und die Ziele wurden erreicht.

 

  • Workshop 2:„Daidalos und Ikaros“–Texte in Comics umschreiben.

Diese kreative Form der Textproduktion, die nicht mit dem freien Schreiben zu verwechseln ist, setzt das totale Lesen sowie das Verständnis eines Originaltextes voraus und ergänzt diese durch eigene subjektive Handlungen, die dem besseren Textverständnis dienen sollen. Das heißt, es geht in erster Linie um eine produktive Textrezeption.

Bei diesem Workshop habendie Teilnehmer sich in verschiedenen Arbeitsformen (Einzelarbeit, Gruppenarbeit) mit der Umwandlung eines Textes in Comic beschäftigt. Sie haben sehr motiviert in ihren internationalen Gruppen gearbeitet und konnten am Ende des Workshops sehr gute Ergebnisse erzielen. Diese Ergebnisse wurden in Form von Comicheften festgehalten, die anschließend kopiert und jeder Partnerschule mitgegeben wurden. Die Textarbeitsidee, die aus diesem Workshop hervorging, erwies sich als sehr motivierend für alle Teilnehmer. Die Schüler waren sehr stolz auf die Arbeitsergebnisse ihrer Gruppen. Für die Lehrer, die daran teilgenommen, war diese  Arbeitsmethode neu und sie fand bei ihnen großen Anklang.

 

  • Workshop 3: „Echo und Narziss“Dramatisierung von Texten.

Die Dramatisierung von Texten ist eine Methode, die oft im Fremdsprachenunterricht Anwendung findet. Es handelt sich um eine motivierende Methode, die die Schüler zum sogenannten „totalen Lesen“ bewegen soll. Das eigentliche Ziel der Aktivität, die szenische Darstellung eines Textes, die im schulischen Rahmen eher zum darstellenden Spiel als zum Bildungstheater übergeht, impliziert zugleich einen tiefergreifenden Auseinandersetzungsprozess mit dem jeweiligen Text. Gerade bei Kindern und Jugendlichen weist diese Arbeitsform eine besondere Relevanz auf, da sie einerseits ihr Interesse zu wecken scheint und  daher motivierend auf sie wirkt, und zugleich zu ihrer ästhetischen Erziehung wesentlich beiträgt. Der Text, der im Rahmen unseres Workshops bearbeitet wurde, war eine Überarbeitung des Textes „Echo und Narziss“ von Ovid.

Der Workshop konnte sowohl die Jugendlichen als auch die Lehrer, die daran teilnahmen, richtig ansprechen und zum Mitmachen motivieren.

 

  • Workshop 4: „Lass uns tanzen“ – Einen Text in Bewegung umsetzen.

Anweisende Texte / Relevanz von Bildern als Textverstehenshilfe.

Im Rahmen von diesem Workshop haben sich die Teilnehmer mit einem Text auseinandergesetzt, der sehr detaillierte Anweisungen zur Durchführung von einzelnen Sequenzen von einem traditionellen griechischen Tanz beinhaltete. Das Ziel von einem gemeinsamen Gruppentanz zeigte eine besonders motivierende Wirkung auf die Teilnehmer. Bei der Durchführung von Anweisungen wird ebenfalls ein „totales Lesen“ und Verstehen des Textes verlangt. Gerade bei dieser Textsorte spielen Bilder als Textverstehenshilfe eine besonders wichtige Rolle. In diesem Sinne wurde das Verstehen der Teilnehmer anschließend durch ein Video unterstützt. Und  das Ergebnis, der gemeinsame Tanz in der Gruppe hat die Teilnehmer nicht nur sehr amüsiert, sondern bedeutete für sie auch  bezüglich ihrer Leistung ein Erfolgserlebnis.

 

 

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