WEITERLEBEN DES MODULS TÜRKEI

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EDUCATION – the key for your future!                 2016-2019                    

Deutschland – Griechenland – Ungarn – Niederlande – Spanien – Türkei

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WEITERLEBEN DES MODULS-DIE TURKEI

Lehrerinnen und Lehrer sind richtungsgebende Begleiterinnen und Begleiter in Lernprozessen. Sie fordern, fördern, unterstützen, beraten, ermutigen und trösten.

Schulen sollen das soziale Lernen, die Motivation und das Selbstkonzept der Schülerinnen und Schüler fördern, zugleich dem Erwerb kognitiver Kompetenzen dienen, soziale Benachteiligung abbauen und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund voranbringen.

Während unseres  Projekts haben  sechs siebentägige transnationale Arbeitstreffen in den jeweiligen Partnerländern stattgefunden, an denen eine bestimmte Zahl von interessierten SchülerInnen teilnehmen durften. Bei den Treffen wurde an gemeinsamen Projekten gearbeitet, der Dialog gefördert und mit den anderen Perspektiven vertraut gemacht. Der Austausch von Gedanken, Ansichten und Perspektiven zwischen den SchülerInnen der verschiedenen Länder mittels sozialer Netzwerke wurde gefördert. Strategien wurden erarbeitet und veschiedene workshops wurden durchgeführt.Dadurch  haben wir  während der Projektlaufzeit die verschiedenen Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit kennengelernt.

Wir waren versucht  unsere Module so zu gestalten, dass alle angewandten Wege und Materialien  möglichst nachhaltig und vielfältig sind, um verschiedene Lerntypen anzusprechen. Dadurch wollten wir verschiedene  Lernanreize schaffen .

Unser Ziel durch Anwendung unserer Strategien  anhand der Module ist es:

-Projekte mit Schülerinnen und Schülern durchzuführen, um mit ihnen gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, wie man Konflikte fair und gewaltfrei lösen kann.

-Durch fächerübergreifende Projekte soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken und Werte zu vermitteln, die für ein faires und wertschätzendes Zusammenleben grundlegend sind.

– Durch Anwendung der digitalen Medien (Smartphones, Tablets, Computer) in der Schule einen positiven Lernbeitrag zu leisten . Wir müssen vor Augen nehmen was die Schülerinnen und Schüler bewegt und womit sie sich außerhalb der Schule beschäftigen.

 Das heißt: Digitale Medien müssen in den Unterricht integriert und als Gestaltungschance begriffen werden. Digitale Medien ersetzen nicht das Arbeitsblatt,  oder die Lehrkraft, sondern dienen als eine von vielen verschiedenen Möglichkeiten, die die Lehrkraft nutzen kann.

-Die Tatsache, dass es eine Abschlussprüfung am Ende des Schuljahres  gibt und nicht mehrere vorbereitende  Prüfungen, ist ein grosser Angst erzeugender Faktor. Die Schüler sollten die Möglichkeit bekommen besonders vor der Abschlussprüfung durch das Üben des gelernten, ein Feedback über die eigenen Lernfortschritte zu bekommen. Prüfungen sollen Lernabschnitte beenden und feststellen, wieweit die KandidatInnen den jeweiligen Lernstoff beherrschen und ob sie eine hinreichende Kompetenz für bestimmte Aufgabengebiete besitzen, Probeprüfungen sollten  die Funktion haben , zu motivieren. Motivation ist der Motor für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Deshalb lernen motivierte Schüler langfristig erfolgreicher als solche, die intelligent, aber antriebslos sind.

-Die Erkenntnisse aus der Pisastudie sowie frühere Beobachtungen an der Schule, dass die Lesekompetenz vieler Schülerinnen und Schüler oft unzureichend, der verfügbare Wortschatz stark eingeschränkt war und schon bei einfachen Texten Verständnisprobleme auftraten, hat uns   zu einem gemeinsamen Vorgehen zur Förderung der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler bewogen.

Unser Projekt “Education-the key for your Future” bot  uns  eine außergewöhnliche Gelegenheit, über drei Jahre mit einer festen internationalen Arbeitsgruppe ein Projekt durchzuführen. Unser  Projektthema  gibt uns eine Chance,  in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Schulen und mit wissenschaftlicher Begleitung der verschiedenen Universitäten der jeweiligen Länder  neue Ansätze zu entwickeln, um jeden Schüler bestmöglich zu fördern .

 Um gemeinsam am Projekt und den erteilten Aufgaben zu arbeiten, fanden z.B. an unserer Schule  regelmäßig am Mittwoch in der Mittagspause eine verpflichtende AG statt.Wir nannten sie “Die Erasmus+AG”.Nach einiger Zeit gab uns unsere Schule 2 Stunden als Wahlpflichtfach  für die 9. Klassen die Gelegenheit länger und ausführlicher an unseren Projektaufgaben und Modulen  zu arbeiten. Unser Projekt bot  uns  in diesem Zusammenhang viele interessante Einblicke. Dieses Projekt sollte auch nach den drei Projektjahren als AG an den beteiligten Schulen mit einer gemeinsamen Management-Struktur weitergeführt werden und Teil der jeweiligen Schulprogramme sein.

Zudem  sind seit Jahren Lesestunden für jedes Schulhalbjahr  durch die Schulleitung  festgelegt worden um Leseförderung nachhaltig zu etablieren.

Unser  Projekt hat bei uns  interdisziplinäres Denken, Kreativität und Innovation sowie Unternehmergeist gefördert. Wir alle  haben Kenntnisse im internationalen Projektmanagement erworben. Durch die Kooperation in internationalen Gruppen wurden interkulturelle und fremdsprachliche Kompetenzen in realistischen Lern- und Arbeitssituationen erworben und vertieft. 

Hohe Schulabbruchsquoten  stellen in vielen Ländern ein großes Problem dar. Vorzeitiger Schulabgang ist das Ergebnis eines schrittweisen Prozesses der Entfremdung der Schüler von der Schule, der durch unterschiedliche Faktoren, wie Motivationslosigkeit, schlechte Schulleistungen etc. in Gang gesetzt wird. Wir hoffen, dass unser Handbuch  gut umsetzbare Ideen und anschlussfähiges Hintergrundwissen enthält, sodass  die Leser  Lehrer*innen bzw. Schulleitung etc. Alles umsetzen  können, um Schulabbruch zu verhindern

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